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Körbelshütte in Großenlüder - Bimbach

Die Körbelshütte

In vorgeschichtlicher Zeit durchzogen uralte Straßen unsere einst an Salzquellen reiche Landschaft. Der alte Waldweg (Semita Antiqua) kürzte den Bogen ab, den der Ortesweg Wetterau Grabfeld nach Süden um unseren engeren Raum und die Stadt Fulda beschrieb. 

An diesem historisch interessanten Weg wurde die Schnepfenkapelle und die Körbelshütte erbaut. Eine genaue Jahreszahl besteht nicht, wann die Körbelshütte erbaut wurde.

Über dem Eingang der Körbelshütte steht folgender Satz:

" Mier bauen auf diesen blan mier Gott dem Vatter fangen mier an mier Gott dem Sohne ja auch zu gleich der wolle uns Führen zu daß Himmel Reich und Gott der heillieche Geist mier seiner genad Der sei bei unßall Zeit Früh und Spät."

Aber wenn man die Geschichte zurückverfolgt kommt man zu dem Schluß, daß dieser schon damals als mittelgroßer Hof aus der Zeit des 30-jährigen Krieges stammt (1618-1648). Auf dieser Höhe gab es um die Kapelle im 12. und 13. Jahrhundert ein Dorf namens „Nsnepfenrode“ das später wüst zerstört wurde. Nur ein Hof ist übrig geblieben. Genaueren Aufschluß könnte die Chronik der Kapelle geben, die leider unaufindbar ist.

In 1981 wechselte der Hof seinen Besitzer. Im Jahre 1988-1990 wurde der Hof von H. Gärtner mit viel Eigenleistung und Liebe zum Detail restauriert.